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Oskar Panizza, Werke

Hrsg. von Peter Staengle und Günther Emig
Oskar Panizza (* 12. November 1853 in Kissingen; † 28. September 1921 in Bayreuth) nimmt als literarischer Individualist eine Sonderrolle in der deutschen Literaturgeschichte ein: Der Einzelgänger der Münchner Moderne läßt sich nur grob zwischen Naturalismus und Expressionismus einordnen. Panizzas Schreibstil ist spontan, flüchtig und unkonventionell – dem späteren Expressionismus ähnlich. Kein anderer Autor des wilhelminischen Deutschland – vielleicht Frank Wedekind ausgenommen – war so sehr von der Zensur betroffen, keiner wurde für seine literarischen Werke ähnlich hart durch die Justiz bestraft. Fast alle seine Bücher wurden schon kurz nach ihrer Veröffentlichung verboten und konfisziert, an eine Aufführung seiner Theaterstücke war jahrzehntelang nicht zu denken.
Unsere Werkausgabe bringt die Texte des Autors in einer kritisch durchgesehenen Leseausgabe.
[Bd. 1]: Dämmrungsstücke. Vier Erzählungen
Nachwort von Prof. Dr. Claudia Lieb. 248 Seiten. Leinen. 22 Euro
[Bd. 2]: Die Haberfeldtreiben im bairischen Gebirge. Eine sittengeschichtliche Studie
Nachwort von Prof. Dr. Wilhelm Kaltenstadler. ca. 170 Seiten. Leinen. 22 Euro. – Erscheint im Februar 2019
Verlegt in Günther Emigs Literatur-Betrieb
www.Guenther-Emig.de